Sie sind hier: Seitenbaum / Aktuelles / Aktuelle Nachrichten / News-Details

Infos & Events

Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Schule - CoronaVO Schule)

Änderung CoronaVO Schule

Am 30.07.2021 wurde die Dritte Verordnung des Kultusministeriums zur Änderung der Verordnung über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Schule – CoronaVO Schule) notverkündet. Sie tritt am 31.07.2021 in Kraft.

Die Änderungen wurden durch die Neufassung der Hauptverordnung erforderlich.  Die Verordnung enthält Änderungen, die mit Blick auf die in den Ferien stattfindenden schulischen Förderangebote und für die Vorbereitungen für den Start ins neue Schuljahr zwingend jetzt schon notwendig sind. 

  • Aufhebung des Kohortenprinzips im Unterricht, bei Arbeitsgemeinschaften und außerunterrichtlichen Veranstaltungen; das heißt, diese können wieder klassen-, jahrgangs- und schulübergreifend durchgeführt werde (§ 3 enthält nunmehr die zentrale Regelung, dass der Unterricht sowie außerunterrichtliche Angebote und Veranstaltungen so zu organisieren sind, dass die Anzahl der Kontaktpersonen möglichst gering gehalten wird).
  • Mehrtägige außerunterrichtliche Veranstaltungen sind im Inland wieder erlaubt. Mehrtägige Klassenfahrten und Schüleraustauschmaßahmen ins Ausland sind zunächst bis zum 31. Januar 2022 untersagt.
  • Schülerinnen und Schüler können auf Antrag nur noch dann von der Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts befreit werden, wenn durch ärztliche Bescheinigung glaubhaft gemacht wird, dass für sie oder eine im selben Haushalt lebende Person das Risiko eines besonders schweren Verlaufs von COVID-19 besteht.
  • Bei schulischen Förderangeboten in den Ferien („Lernbrücken“ und „Sommerschulen“) gilt inzidenzunabhängig Masken- und Testpflicht. Nach Entscheidung der Schulleitung können in allen Schularten auch Eigenbescheinigungen der Eltern zugelassen werden. Ein Anspruch auf Testangebote durch die Schulen besteht nicht.
  • Schülerinnen und Schüler, die gegen die Masken- oder Testpflicht verstoßen und für die deshalb ein Zutritts- oder Teilnahmeverbot besteht, sind nicht berechtigt, ihre Schulpflicht im Fernunterricht zu erfüllen. Die Nichtteilnahme am Präsenzunterricht ist ein Verstoß gegen die Schulbesuchspflicht.
  • In den ersten beiden Wochen nach den Sommerferien gilt die Maskenpflicht inzidenzunabhängig auch wieder in den Unterrichts- und Betreuungsräumen sowie auf dem restlichen Schulgelände.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgenden Dateien: 

- Vom 4. Juni 2021 (in der ab 31. Juli geltenden Fassung)

- Vom 30. Juli 2021