Aktuelles
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Erstelldatum30.07.2026
die erste Jahreshälfte verging doch wie im Flug – ging es Ihnen auch so?
Ob auf der weltpolitischen Bühne, in Europa, in Deutschland; egal ob es um positive oder negative Entwicklungen und Ereignisse geht: Die Zeit bleibt nicht stehen – glücklicherweise!
An Krisenherden und schlechten Nachrichten fehlt es derzeit leider nicht, da fällt es uns spürbar schwer, positiv zu bleiben. Doch besteht hier womöglich ein echter Ansatzpunkt? Denken Sie zurück an die Zeit in den 80er Jahren: Kalter Krieg, Ozonloch, Waldsterben, teils hohe Inflation, Wirtschaftskrise – doch die Laune und Stimmung der Menschen waren, zumindest rückblickend, wesentlich euphorischer. Woran liegt‘s?
Mir geht es bei meinem heutigen Halbjahresgrußwort nicht darum, wegzusehen, Fakten auszublenden oder zu ignorieren. Aber ein wesentlicher Teil der Veränderung sind wir doch selbst. Durch Jammern oder die Dinge schlechtreden wird die Situation sich nicht „wie von selbst“ zum Guten wenden.
Ich habe mir deshalb vorgenommen und möchte Sie herzlich dazu einladen, aller Widrigkeiten zum Trotz, wieder mehr auf die positiven Dinge zu blicken und statt der vielen Probleme und Hürden die Chancen zu sehen. Unser Glas in der Gemeinde Jungingen ist im übertragenen Sinne ganz sicher mindestens halb voll – eine gute Grundlage, auf der wir gemeinsam ansetzen können.
Bei den schlechten Momenten sind wir froh, wenn diese vorbei sind. Egal, ob es sich um Trauer, Ärger oder Frust handelt. Doch auch hier gilt es, seine Lehren daraus zu ziehen und bei Bedarf das Leid mit anderen zu teilen.
Die guten Momente hingegen gilt es intensiv zu genießen. Weil sie oft schnell vorbei sind, sollten wir sie in möglichst guter Erinnerung behalten. So wie die Erlebnisse und die Euphorie im Jubiläumsjahr – erinnern Sie sich noch? Dabei hilft es, anderen von seinen Erlebnissen zu erzählen und sie an der Freude teilhaben zu lassen. Bitte verbreiten Sie daher sehr gerne Ihr Lächeln und Ihre Freude – das ist ansteckend! Vielleicht gelingt es uns sogar von Jungingen aus, gemeinsam eine Welle des Lächelns und eine positiven Grundhaltung auszulösen!
Egal, ob positive oder negative Stimmung: Andere Menschen tun uns in allen Situationen gut. Erfreuen wir uns deshalb an unserer funktionierenden Dorfgemeinschaft, die allerdings gepflegt werden will. Lassen Sie uns weiterhin zusammenstehen, zugewandt und füreinander da sein. Als absolut positives Beispiel möchte ich an dieser Stelle unseren Seniorenbetreuungsverein nennen. Dieser hat im vergangenen Jahr so viel Unterstützung geleistet wie noch nie. Dafür gilt allen Beteiligten mein herzlicher und ganz besonderer Dank. Es zeigt, wie sehr die Hilfe gefragt ist und wie sehr sie ankommt. Und zwar genau bei den Menschen, die wir kennen und die mit uns seit vielen Jahren und Jahrzehnten in der Gemeinde leben. Was gibt es Schöneres, als genau diesen Menschen zu helfen? Wer sich nun angesprochen fühlt, der sollte unbedingt mit den Verantwortlichen im SBJ Kontakt aufnehmen und seine Hilfe anbieten; Mitglied werden; denn Hilfe kann immer gebraucht werden. Natürlich auch in anderen Vereinen, in der Nachbarschaft oder generell in der Gemeinde. Wie einst schon Erich Kästner sagte: „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!“
So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien einen wohlverdienten, vor allen Dingen aber schönen, erholsamen und erlebnisreichen Urlaub, bei bestem Wetter und lauen Sommernächten und freue mich heute schon auf zahlreiche Vereinsfeste und positive Begegnungen in der zweiten Jahreshälfte.
Herzliche Urlaubsgrüße, Ihr
Oliver Simmendinger
Bürgermeister
