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Ach was?!: Wenn Zahnräder in einander greifen: Gefahr von schweren Verbrennungen gebannt
Erstelldatum25.06.2026
Einem aufmerksamen Bürger sind große Stauden im Bachbett unserer Starzel aufgefallen und hat diese als den gefährlichen Riesen-Bärenklau identifiziert und sofort unserem Bauhof gemeldet.
Dieser hatte bereits noch am Freitag und Samstag Schutzmaßnahmen getroffen, so dass von der Straße und vom Gehweg aus niemand versehentlich mit der Pflanze in Berührung kommt.
Anders als der hier heimische und bekannte Wiesenbärenklau breitet sich der kräftige und durchaus gefährliche Riesenbärenklau als invasive Art aus. Hier ist wirklich höchste Vorsicht angesagt. Bei Sonne kann die Pflanze Verbrennungen ersten und zweiten Grades verursachen – also unbedingt Abstand halten. Das Entfernen der Pflanze sollte deshalb möglichst frühzeitig erfolgen oder wie in unserem Fall durch einen Fachmann. Die Gefahr der weiteren Ausbreitung war einfach zu groß. Bereits vergangenen Montag war ein Fachmann vor Ort und hat beginnend am Unterdorf den Bachlauf talaufwärts sämtliche Bärenklauen fachmännisch entfernt. Er gibt Entwarnung: Die Entfernung erfolgte gerade noch rechtzeitig, bevor die Pflanze ihre Samen streut.
Hier einige eindeutige Merkmale des Riesenbärenklau:
- Höhe: ausgewachsen drei bis vier Meter
- Stängel: dick und grob gefurcht; grün mit purpurnen Flecken; oben zottig, unten leichter behaart
- Blätter: stark geteilt, mit gezackten Rändern; bis zu einem Meter lang, selten bis drei Meter
- Blüten: Dolden mit bis zu 80 Zentimetern Durchmesser, weiß bis rosafarben; Blüte von Juni bis September
Auch unser Bürgermeister Oliver Simmendinger zeigt sich dankbar: „Die aufmerksame Bürgerin hat reagiert und sich bei uns gemeldet. Dafür sind wir wirklich dankbar und selbst wenn es sich im Zweifel um einen „falschen Alarm“ handelt. Wir sind, egal bei welchem Thema, auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen: nur dann können wir reagieren! Doch auch unser Bauhofleiter Klaus Ritter hat die Gefahr sofort erkannt, entsprechende Maßnahmen eingeleitet und dank der guten Verbindung zu unseren Dienstleistern bereits für den folgenden Werktag professionelle Unterstützung erhalten. Man sieht also: wenn alle zusammenarbeiten, funktionieren die Dinge erstaunlich gut und unbürokratisch – auch im Deutschland 2026!“

